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Aderlass

Umgangssprachlich wird manchmal auch die Blutspende oder die Blutentnahme zu Untersuchungszwecken als Aderlass bezeichnet. Bei einem Aderlass wird Venenblut mit einer größeren Kanüle abgenommen. Die jeweils entnommene Menge und der Ort des Aderlasses richten sich nach Krankheit, Geschlecht, Konstitution und Alter des Patienten.
Ziel dieser Behandlung ist aus naturheilkundlicher Sichtweise u.a. eine Reinigung sowie die Förderung einer Entlastung des Blutes. Durch den Aderlass kommt es in den Gefäßen zu einem Flüssigkeitsverlust, durch das unmittelbar nachströmende Blut wird dieser jedoch ausgeglichen. Durch die Bewegung im Gewebe können Giftstoffe dann direkt in das Gefäßsystem zur anschließenden Ausscheidung über die entsprechenden Ausscheidungsorgane gelangen. Es geht primär um die Verringerung des Blutvolumens, um die Fließgeschwindigkeit in den entsprechenden Organregionen anzuregen. Der Körper wird angehalten den „Blutverlust“ auszugleichen, er bildet neue Blutzellen. Diese verbessern den Sauerstofftransport und verbessern die Immunabwehr.